Wir essen Gefühle - nicht Nahrung

 
Was den meisten Menschen nicht bewusst ist, dass wir von Anfang unseres Lebens an konditioniert werden, was Nahrung angeht. Bei unserer Fütterung, ob mit Fläschchen oder - noch intensiver - mit der Brust, entsteht sehr früh die Koppelung im Gehirn:
 
Nahrung = Nähe = Glücksgefühl
 
Wenn wir dann älter werden, und die - vielleicht noch einigermaßen glückliche - Kindheit zu Ende geht, begeben wir uns unbewusst auf die Suche. Nach diesem einen Glücksgefühl...
 
Wir suchen sie bei unserer ersten Liebe, und werden enttäuscht, wir suchen sie bei Freunden, finden sie dort auch selten, suchen weiter bis irgendwann auf einmal uns wieder etwas sehr leckeres in den Mund kommt und wir zufällig in sehr liebevoller Gesellschaft sind...
 
Die konditionierten Muster werden reaktiviert. Doch uns schmeckt es einfach nur gut. Meinen wir.
 
Doch wir essen nicht das Hühnchen mit Reis so gerne, weil es sooooo lecker ist. Es kann sogar soweit gehen, dass uns diese Vorliebe im Mutterleib und später mit der Muttermilch in uns eingepflanzt worden ist.
 
Die Gefühle zusammen gekoppelt mit der Situation ergeben die Muster, die das Gehirn fein säuberlich abspeichert.
 
Wollen wir uns dann später belohnen, oder und einfach besser fühlen, greifen wir zum geliebten Hähnchen mit Reis... Bei anderen ist es vielleicht die Schokolade, bei der anderen das Brot, was auch immer.
 
Wenn uns das keine - Gewichts- oder gesundheitlichen - Probleme macht, ist alles gut.
 
Doch wenn durch etwas unpassende Ernährung (und vermutlich zusätzlichem Stress) zur Übersäuerung des Körpers kommt und sich schwerwiegende Probleme im Körper zeigen, lohnt es sich genau hinzuschauen. Sich seiner eigenen Muster bewusst zu werden.
 
Sehr leicht geht es mit Hilfe der Hypnose. Im entspannten Zustand kann der Verstand zur Ruhe kommen und das Unterbewusstsein zeigt diese alten erlernten Muster auf. Durch diese Art der emotionalen Verarbeitung lassen sich fast alle Krankheiten bessern oder ganz heilen.
 
Denn die Lösung liegt stets in uns selbst.
 
@ by Tatjana Enns
 
www.tatjanaenns.de